Fundobjekt

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Bernsteinperle, Fragment

Gemarkung: Kauscha (Dresden, Dresden Stadt)
Datierung: Bronzezeit | jüngere Aunjetitzer Kultur | 1800 - 1600 v. Chr.
Material: Bernstein
Fundgegenstand: Perle

Objektbeschreibung:
Trapezförmige Perle mit rissiger Oberfläche und deutlich abgeschrägten Enden, was die aufgefädelte Perle an die Krümmung der Kette anpasst. Die Durchbohrung ist auffällig groß und liegt dezentral; an der schmalsten Stelle ist das Stück ausgebrochen und beschädigt.

Fundstelle

Fundstellen-Ort:
Gewerbegebiet Kauscha | GOP-03

Fundstellen-Beschreibung:
Nördlich der Fritz-Meinhardt-Straße am nordwestlichen Ortsende von Kauscha gelegenes frühneolithisches und frühbronzezeitliches Siedlungsareal mit Grabungen im Herbst/Frühjahr 1996/1997.

Fundstellen-Typ:
Depotfund

Befund

Befund-Beschreibung:
Befund 16: Große, mehrschichtig verfüllte, rechteckige Grube mit leicht verziegelten Wänden, die sich bei weiteren sieben in einem Oval angeordneten kleinen Gruben befand und mit einem Mahlstein bedeckt war. Auf der Basis des Befundes wurden sieben weitgehend vollständig überlieferten Gefäße, die auf ihrer Mündung standen, sowie die elf Bernstein- und vier Fayencenperlen einer ehemaligen Kette gefunden. Die Gefäße sollen teilweise Speisereste enthalten haben.

Scanner:
Aicon smartSCAN-HE C8 75mm | Streifenlicht | 0,02mm

Literatur

Richard Funke u. a., Nickern und Prohlis. Archäologie und Geschichte am Geberbach in Dresden. Archaeonaut 13 (Dresden 2020) 16–19.
Patrice de Vries, Baltisches Gold aus Kauscha, Weißeritzkreis. Archäologie aktuell im Freistaat Sachsen 5, 1997, 120–123.
Cornelia Rupp (Bearb.), Bernsteinperlen. In: Dies. (Bearb.), Der Fund (Dresden 2007) 150 f.

Eigentümer
Landesamt für Archäologie Sachsen, Ausstellung: smac | 360°
AAS:00301441

Eine Wiedergabe ist mit dem Vermerk „© Landesamt für Archäologie Sachsen, Scan/3D-Modell: Thomas Reuter“ gestattet. Die Nutzung für kommerzielle Zwecke ist nicht gestattet.


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