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verzierter Glockenbecher

Fundort: Kölsa (Wiedemar, Nordsachsen)
Datierung: Neolithikum | Glockenbecherkultur | 2500 - 2200 v. Chr.
Material: Keramik
Fundgegenstand: Becher

Objektbeschreibung:

Breiter Glockenbecher mit ausbiegendem Rand, leicht abgesetztem Boden und zwei Verzierungszonen, die durch einen unverzierten Bereich vorneinander getrennt sind. In der Vertiefungen der Ornamente befinden sich noch Reste weißer Inkrustation. Das Gefäß ist nahezu vollständig erhalten.

Florian Innerhofer (05.07.2022)

Fundstelle

Fundstellen-Ort:

Nordwestlich von Kölsa, Grabung BAB 9 Ostseite | KQA-01

Fundstellen-Beschreibung:

Gräberfeld der Glockenbecherkultur

Fundstellen-Typ:

Flachgrab/Flachgräberfeld mit Körpergräbern

Befund

Befund-Beschreibung:

Grab 9: Körperbestattung einer auf der rechten Seite liegenden älteren Frau in Schlafstellung (Hocker). Das Grab war süd-nord-ausgerichtet. Im Norden, unterhalb der Beine, sind die mutmaßlichen Reste eines rechteckigen Grabeinbaus aus Holz zu erkennen. Zu den Beigaben gehören ein Glockenbecher, eine Tasse, ein kleines Silexgerät sowie eine Speisebeigabe.

Fundzusammenhang:

Der Glockenbecher war im Norden des Grabs unterhalb der Unterschenkel neben der Tasse platziert worden.

Scanner:

Aicon smartSCAN-HE C5 200mm | Streifenlicht | 0,08mm

Literatur

Matthias Conrad, Glockenbecherzeitliche Gräber in Nordwestsachsen. Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege 51/52, 2009/2010 (2011) 103–105.
Marcin Dalidowski/Anderas Egold, Entdeckungen an der Autobahn. Archäologie in Deutschland 2002, Heft 3, 54 f.

Eigentümer/Nutzungsrecht

Landesamt für Archäologie Sachsen, Ausstellung: smac | 360°
AAS:00271600

Eine Wiedergabe ist mit dem Vermerk „© Landesamt für Archäologie Sachsen, Scan/3D-Modell: Thomas Reuter“ gestattet. Die Nutzung für kommerzielle Zwecke ist nicht gestattet.


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