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spindelförmiges Sauggefäß

Fundort: Kötitz (Coswig, Meißen)
Datierung: Bronzezeit | Lausitzer Kultur, Stufe der scharfkantigen, gerillten Ware | 1200 - 1050 v. Chr.
Material: Keramik
Fundgegenstand: Sonderform

Objektbeschreibung:

Ein längliches, ovales Gefäß, das an beiden Seiten spitz zuläuft. Das Gefäß hat an der Oberseite eine Öffnung. Die kürzere Seite ist an der Spitze durchbohrt. Spuren an der Unterseite zeigen, dass das Gefäß wahrscheinlich einen Standfuß hatte.

Auf beiden Spitzen des Gefäßes ist eine Verzierung aus Rillen. Die Rillen sind rund um die Spitzen. Rund um die Öffnung ist ebenfalls eine Verzierung aus Rillen zu sehen. Von ihr gehen rechts und links weitere Rillen ab.

Das Gefäß wurde wahrscheinlich zum Füttern von Säuglingen verwendet.

Längliches, spitzovales Gefäß mit Öffnung auf der Oberseite und Durchlochung an der kürzeren Spitze. Auf der Unterseite deuten Spuren an der Oberfläche auf einen abgeplatzten Standfuß hin. Beide Spitzen tragen auf der Oberseite eine Verzierung aus Querrillen. Die Öffnung ist von konzentrischen Rillen eingefasst, von denen an den Seiten sparrenartige Rillenbündel ausgehen. Vermutlich hat das Gefäß zum Füttern von Säuglingen gedient.

Fundstelle

Fundstellen-Ort:

Kiesgrube | CW-28

Fundstellen-Beschreibung:

Ein Gräberfeld mit 400 Befunden. Mehr als 340 Befunde waren Bestattungen. Die Bestattungen stammen vor allem aus der jüngeren Bronzezeit.

Das Gräberfeld lag auf der Flussterrasse gegenüber der Gauernitzer Elbinsel.

Gräberfeld mit gut 400 Befunden und mehr als 340 Bestattungen vor allem der jüngeren Bronzezeit auf der Flussterrasse gegenüber der Gauernitzer Elbinsel.

Fundstellen-Typ:

Flachgrab/Flachgräberfeld mit Brandgräbern

Befund

Befund-Beschreibung:

Eine Urnenbestattung, eng an der Urne waren mehrere andere Gefäße vergraben.

Grab 90: Urnenbestattung mit eng an die Urne gepackten Beigefäßen.

Fundzusammenhang:

Das Gefäß lag in der Urne.

Das Gefäß befand sich in der Urne.

Scanner:

Konica Minolta VI-910 Tele 25mm | Laserscan | 0,24mm

Literatur

Elisabeth Lindinger/Christian Hörr, Hightech meets handmade – Ein neu entwickeltes 3D-Scanverfahren für archäologische Objekte. Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege 48/49, 2006/2007 (2008) 9–18.

Eigentümer

Landesamt für Archäologie Sachsen
AAS:00109986

Eine Wiedergabe ist mit dem Vermerk „© Landesamt für Archäologie Sachsen, Scan/3D-Modell: Henry Kießling“ gestattet. Die Nutzung für kommerzielle Zwecke ist nicht gestattet.


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