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Konische Schale

Fundort: Nickern (Dresden, Dresden Stadt)
Datierung: Bronzezeit | ältere Aunjetitzer Kultur | 2100 - 1900 v. Chr.
Material: Keramik
Fundgegenstand: Schale

Objektbeschreibung:

Kleine, etwas unregelmäßig geformte konische Schale mit rauer, teilweise abgeplatzer Oberfläche.

Fundstelle

Fundstellen-Ort:

Gewerbegebiet Nickern | DD-02

Fundstellen-Beschreibung:

Mehrperiodiges Siedlungsareal südlich der Dohnaer Straße zwischen Haubold- und Michaelisstraße, teilweise die ehemalige Ziegelei Mittag einschließend, mit Siedlungs- und Bestattungsresten von der Linienbandkeramik bis ins Hochmittelalter. Die Befunde zu den einzelnen Epochen waren in unterschiedlichen Konzentrationen verteilt. Die Grabgruppe des Fundareals F befand sich nordwestlich des Kauscha-Nickerner-Abzugsgrabens. Grabung 1993/1994.

Fundstellen-Typ:

Flachgrab/Flachgräberfeld mit Körpergräbern

Befund

Befund-Beschreibung:

Grab F5: Nord-süd-ausgerichtete Körperbestattung (Kopf im Süden) mit Ausnahme von wenigen Zahnschmelzresten ohne Knochenerhaltung in rechteckiger Grabgrube. Fünf Beigabengefäße konnten geborgen werden.

Fundzusammenhang:

Die kleine Schale lag im Bereich des Kopfes oder des Oberkörpers vermutlich vor dem Gesicht des Toten neben der Tasse.

Scanner:

Aicon smartSCAN-HE C5 200mm | Streifenlicht | 0,08mm

Literatur

Jacqueline Klemet, Aunjetitzer Grabfunde von Dresden-Nickern. Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege 44, 2002, 72 Abb. 19; 20.

Eigentümer

Landesamt für Archäologie Sachsen
AAS:00090807

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