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unverzierter Glockenbecher

Fundort: Leuben (Dresden, Dresden Stadt)
Datierung: Neolithikum | Glockenbecherkultur | 2500 - 2200 v. Chr.
Material: Keramik
Fundgegenstand: Becher

Objektbeschreibung:

Vergleichweise breiter Glockenbecher mit geschwungener Wandung und breitem Flachboden.

Fundstelle

Fundstellen-Ort:

Kiesgrube von Rießland und Kubach (Parzelle 95)

Fundstellen-Beschreibung:

Nördlich von Alt-Leuben und der Pirnaer Landstraße am 22.11.1926 bei Erdarbeiten geborgen. Die Fundstelle liegt auf einer flachen Halbinsel, die in die Niederung des alten Elbarm hineinragt.

Fundstellen-Typ:

Flachgrab/Flachgräberfeld

Befund

Befund-Beschreibung:

Die Gefäße wurden aus einer 75 cm tiefen, 100–120 cm messenden, ovalen Grube geborgen, die etwa nordwest-südost-ausgerichtet war. Alle Funde waren von kleineren und größeren Steinen bedeckt. Obwohl keine Reste von menschlichen Knochen oder entsprechende Verfärbungen erwähnt wurden, dürfte es sich bei dem Befund um ein Grab handeln, wofür sowohl die Steinpackung als auch die längliche Grube spricht.

Fundzusammenhang:

Der Glockenbecher stand aufrecht in der Grube und enthielt die Tasse.

Scanner:

Aicon smartSCAN-HE C5 200mm | Streifenlicht | 0,08mm

Literatur

Gerhard Billig, die Aunjetitzer Kultur in Sachsen. Katalog. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte 7 (Leipzig 1958) 184.
Gotthard Neumann, Die Gliederung der Glockenbecherkultur in Mitteldeutschland. Prähistorische Zeitschrift 20, 1929, 3–69 bes. 5 f. Abb. 5,2.

Eigentümer

Landesamt für Archäologie Sachsen
AAS:00090362

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